Nach dem Abitur ging Gerhard Denckmann 1929 zum Studium nach Heidelberg. Seine Studienfächer waren Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie. Zudem hörte er Vorlesungen über Theologie, Klassische Philologie, Psychologie und Soziologie. Er betrieb künstlerische Versuche im Zeichnen, Malen und Modellieren.
Eine 1937 geplante Dissertation mit dem Thema »Kants Philosophie des Ästhetischen und ihre metaphysische Bedeutung« zeigte seine ablehnende Haltung gegenüber der Ideologie der Nationalsozialisten. Nach dem Lehrverbot für seinen Doktorvater, Professor Karl Jaspers, bestand an der Universität Heidelberg keine Aufnahmebereitschaft mehr für eine Arbeit in existenzphilosophischer Richtung.
1942 wurde Gerhard Denckmann zur Wehrmacht einberufen, aus gesundheitlichen Gründen aber bald wieder entlassen. Überhaupt war sein Leben von häufigen Erkrankungen überschattet.







