Ausstellung »Fotografien«

In den Ausstellungsräumen im Haus des Gastes Brenners Hoff in Salzhausen zeigt Christopher Schütt eine Auswahl seiner Fotos von diversen Konzerten mit dem Schwerpunkt Musikerinnen, die er größtenteils in Hamburger Musikclubs aufgenommen hat, sowie einige seiner Portraitarbeiten.

Als ausgebildeter Grafiker arbeitete Christopher Schütt einige Jahre als Bildbearbeiter in der Modefotografie, um dabei zu der Erkenntnis zu gelangen, dass diese Art der professionellen Hochglanzfotografie eigentlich gar nicht sein Geschmack ist und ihn natürliche, dokumentarische Aufnahmen ohne viel Retusche viel mehr interessieren, sowie auch zunehmend wieder analoge Fotografie und Schwarzweiss. Doch erst nach Beendigung dieser Arbeit entstand auch der Wille, es selbst als Fotograf zu versuchen.
Seine Leidenschaften gelten der Portraitfotografie und der Musik, wobei er in den hier gezeigten Konzertaufnahmen beides miteinander verbindet. Auf Farbe verzichtet er dabei bewußt um den Inhalt auf das Wesentliche zu reduzieren, die Personen auf der Bühne und nicht ein besonders einducksvolles Bühnenlicht.

Das Thema „Musikerinnen“ interessiert den Fotografen dabei auch, um Abstand vom alten Stereotyp des typischen männlichen Rockstars zu gewinnen, ausdrücklich nicht um eine gesonderte Schublade „Frauenbands“ zu bedienen, sondern um zu zeigen, wie selbstverständlich auch Frauen in diversen Genres die einst als sehr männlich wahrgenommene Rolle des „Rockstars“ füllen.

Des Weiteren stellt Christopher Schütt eine Auswahl seiner Portraitfotografien vor, mit denen er auch den Ansatz der Reduktion auf das Wesentliche verfolgt und Wert auf Natürlichkeit legt, oft auch auf klassisch analogem Film und ohne viel Nachbearbeitung.

Eine kleine Ergänzung zu den Konzertfotografien bildet seit kurzem auch die kreative Gestaltung von E-Gitarren und Bässen. Nach der ersten Erfahrung mit einem Gitarrenbausatz kam dank der Halloween-Dekoration des Salzhäuser Geschäftes „Lille Stofhus“ die Idee, den Gitarrenkorpus dieser Bausätze mit auffälligen Stoffen zu beziehen, was sich innerhalb kurzer Zeit zu einer weiteren Leidenschaft entwickelte, aus der schon diverse Instrumente hervorgingen.

Christopher Schütt, geboren in Lüneburg und aufgewachsen in Salzhausen, lebt in Hamburg.

Platt up Brenners Hoff – »Wassermühle Karoxbostel«

Am ersten Mittwochabend des Monats, den 7. Oktober um 19:30 Uhr treffen sich die Plattschnacker wieder im Haus des Gastes an der Schützenstraße zu ihrer monatlichen Veranstaltung. An diesem Abend ist Carsten Weede aus Moisburg zu Gast. Er berichtet ausführlich über das Projekt

»Wassermühle Karoxbostel«

und dessen einmalige Erfolgsgeschichte. Er informiert auch über die Historie dieser Wassermühle, deren Bedeutung und das Leben und Arbeiten der Menschen an diesem Ort.

Im Jahr 2012 gründeten 88 Menschen einen Förderverein, mit dem Ziel, dieses Mühlen-Ensemble zu erhalten, bzw. wieder aufzubauen und zu sanieren. Der Referent hat diesen Weg hautnah begleitet und fotografisch dokumentiert. Er nimmt an diesem Abend die Besucher mit auf dem Weg von dem trostlosen Zustand der Bauruine, der Sägerei und weitere Nebengebäude bis hin zu dem heute voll funktionsfähigen und in neuem Glanz erstrahlenden Wassermühlen-Ensemble.

Herzliche Einladung an alle Interessierten zu dieser beeindruckenden Zeitreise.


Weitere Infos zu/über Plattdeutsch für Interessierte gibt es übrigens auf der Website des För Platt e. V.

Eine Veranstaltung des Plattdeutschzentrums
im Haus des Gastes (Brenners Hoff)
Schützenstraße 4
21376 Salzhausen

Ansprechpartner:     
Hans-Hermann Putensen
Siems Twieten 4a
21376 Garlstorf
Telefon: 04172 – 96 92 940

Platt up Brenners Hoff – »Die Heide stirbt«

Am ersten Mittwochabend, den 2. September, trafen sich die Plattschnacker wieder im Haus des Gastes an der Schützenstraße zu ihrer monatlichen Veranstaltung, dieses Mal schon um 19:00 Uhr.

An diesem Abend war Erika Jaschinski aus Sittensen zu Gast. Sie kommentierte den Dokumentar-Film

»Die Heide stirbt«

mit vielen historischen Aufnahmen. In diesem digitalisierten Film wurde über den Strukturwandel und über das Aussterben vieler ehemaliger, handwerklicher Berufe in vergangenen Zeiten berichtet. Passend dazu berichtete die Schwester der Referentin, Anita Klindworth, ebenfalls aus Sittensen, über das alte Handwerk Spinnen mit Wolle und Hanf und führte dieses Handwerk auch praktisch vor.


Weitere Infos zu/über Plattdeutsch für Interessierte gibt es übrigens auf der Website des För Platt e. V.

Eine Veranstaltung des Plattdeutschzentrums
im Haus des Gastes (Brenners Hoff)
Schützenstraße 4
21376 Salzhausen

Ansprechpartner:     
Hans-Hermann Putensen
Siems Twieten 4a
21376 Garlstorf
Telefon: 04172 – 96 92 940