Heimatspaziergang – Die Info-Tafeln stehen!

Im Mai und Juni sind die Informationstafeln zu den einzelnen Stationen für den »Heimatspaziergang« aufgestellt worden. Bei der Herstellung und Aufstellung der Informationstafeln hat uns die Gemeinde Salzhausen tatkräftig unterstützt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Die einzelnen Tafeln stehen am Haus des Gastes – Brenners Hoff, Im Winkel 2 (Niedersächsisches Zweiständer-Bauernhaus), vor der Kirche St. Johannis, Am Lindenberg (Gohgericht) in der Schulstraße vor dem Neubau der Volksbank (Schulen in Salzhausen) und vor der Praxis Quehl (Haus Ackenhusen).

Wer Lust hat, kann jetzt schon auf eigene Faust einen »Heimatspaziergang« unternehmen. Sicher ist unsere neue Broschüre dabei eine große Hilfe.

Wiedereröffnung der Ausstellung »Salzhäuser Erinnerungen«

Im Rahmen des Projektes »Heimatspaziergang« des Fördervereins wurde am 28. Februar die Ausstellung »Salzhäuser Erinnerungen« eröffnet. Präsentiert werden alte Fotos aus Salzhausen, zusammengestellt von Dr. Ilse-Dore Schütt und neue Malerei von Marianne Ehmke.

»Das Interesse an dieser Ausstellung war sehr groß. Wir hatten an den ersten beiden Wochenenden schon sehr viele Besucher bis das Coronavirus uns in die Zwangspause schickte. Viele Salzhäuser fragten schon, wann wir wieder öffnen. Deshalb sind wir froh, dass wir diese Ausstellung ab 9.5.2020 bis zum 1.6.2020, dem Pfingstmontag fortsetzen konnten« berichtete Ausstellungsbetreuerin Susanne Reimer.

Für die Besucher galten die Vorsichtsmaßnahmen gemäß der Hygienevorschriften zur Corona-Pandemie. Es war beim Betreten des Haus des Gastes eine Mund-/Nasenmaske zu tragen und es durften sich jeweils maximal fünf Besucher gleichzeitig in den Ausstellungsräumen aufhalten. Dabei war die Abstandsregel von 1,5 Metern einzuhalten.

Für wartende Besucher wurden bei schönem Wetter Sitzgelegenheiten mit dem nötigen Abstand im Garten bereitgestellt.

Platt up Brenners Hoff

Am letzten Mittwoch hatten die Plattschnacker auf Brenners Hoff diesmal Heinrich Tödter aus Brackel zu Gast. In seinem ganzen Leben und Wirken war er im genossenschaftlichen Bereich tätig. Beruflich bei der Volksbank Brackel, dann nach den Fusionen bei Volksbank Nordheide, zuletzt dann bei der Volksbank Lüneburger Heide. Ehrenamtlich war er über 40 Jahre Vorstand bei der Wasserleitungsgenossenschaft Brackel. Seit der Gründung des GenoArchivs im Jahr 2001 in Hanstedt führte er vorbildlich bis 2016 über 15 Jahre die Finanzen der Stiftung. Parallel dazu war er als »Motor« des Archivs bis zum heutigen Tag für das »Heben« vieler Dokumentenschätze verantwortlich. Die Daten von weit über 500 Genossenschaften sind im Geno-Archiv hinterlegt und dokumentiert. Heinrich Tödter hat im sehr gut besuchten Haus des Gastes auf Plattdeutsch und mit einer sehenswerten Präsentation den interessierten Gästen aus seinem großen Erfahrungsschatz berichtet.